Pragmatische Lösung für Plastikvermeidung im Meer

Das die Waschmaschine nicht besonders umweltfreundlich ist, war mir ja schon klar (Waschen allgemein finde ich nicht so lustig, weil da muss man ins Wasser und wird sogar nass!), aber dass nicht nur das Waschmittel sonder auch Kleidung dafür verantwortlich ist, mehr Plastik in die Meere zu spülen, das war mir neu.

Wenn ich den interessanten Artikel „Plastik in Kleidung schadet dir und der Umwelt – so kannst du etwas dagegen tun“ von der Huffington Post einmal zusammen fasse, sieht es so:

Wenn einer dieser Stoffe auf dem Etikett deines Kleidungsstücks steht, enthält es Kunstfaser und spült dann Plastik ins Meer

  • Aramid  wird auch als Kevlar, Nomex oder Twaron bezeichnet.
  • Polyamid – wird auch als Nylon, Peron, Dederon und Grilon bezeichnet, abgekürzt PA.
  • Polyester – wird auch als Diolen oder Trevira bezeichnet, abgekürzt PES.
  • Polyethylen – wird auch als Dyneema bezeichnet, abgekürzt PE.
  • Polypropylen – wird auch als Asota bezeichnet, abgekürzt PP.
  • Polyuretha – wird auch als Elasthan, Spandex, Lycra oder Dorlastan bezeichnet, abgekürzt EL.

Im Prinzip alle Fleece-, Sport- und Outdoor-Textilien (und mehr!!!). Wer also darauf nicht verzichten will, und nicht nur Wäsche aus Naturfasern besorgt, kann sich jetzt eine neue Erfindung von Guppyfriend (von der Organisation „Stop! Micro Waste“ – übrigens toller Name, ich bin auch ein Freund der Guppys!) anschaffen: den „Guppyfriend Waschbeutel – Die erste pragmatische Lösung gegen Mikroplastikverschmutzung durch Waschen.“

Ich finde, das hört sich doch mal nach einer guten kurzfristigen Lösung an, bis eben die Waschmaschinen auch einen entsprechenden Filter einbauen bzw. eine teure Schlussfiltration bei Kläranlagen zum Einsatz kommen. Kostenpunkt zur Zeit 29,75 Euro.

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